Menü

Mount Kilimanjaro praktische Hinweise und Tipps

Ratschläge vor dem Start

Ratschläge vor dem Start

Niemals zu schnell gehen - ein langsames Tempo ist entscheidend. Aufgrund der Höhe ist es wichtig, sich nicht zu überanstrengen - der geringe Sauerstoffgehalt bedingt eine höhere Anstrengung und längere Erholungszeit. Fast jeder leidet unter dem Sauerstoffmangel. An solche Höhen ist man schließlich nicht gewöhnt. Die Tageslichtdauer ist mehr als ausreichend, um die jeweiligen Etappen gemächlich zu bewältigen. Machen Sie lange Schritte in gleichmäßigem Rhythmus, abgestimmt auf Ihre Atmung.

Warnung: Junge wie sportliche Leute leiden sehr häufig unter der Höhenkrankheit, da sie ambitioniert sind und keine ausreichenden Erholungspausen einlegen und die Sache zu schnell angehen.

Die Höhenkrankheit hat folgende Symptome: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Halluzinationen bzw. Bluthusten weisen auf Lungen-/ Hirnoedeme hin. Manche Bergsteiger nehmen Diamox ein, jedoch ist die Konsultation eines Arztes unerlässlich, da dieses Medikament die Symptome unterdrücken kann und somit unter Umständen lebensbedrohlich enden kann.

Ausreichende Wasseraufnahme ist essentiell, mindestens 3 Liter pro Tag. Sofern Symptome andauern, ist es erforderlich, den Bergführer zu informieren und gegebenfalls ein Stück abzusteigen (auch bei Nacht - selbstverständlich in Begleitung). Dies ist dringend ernst zu nehmen und überlebensentscheidend. Um Blasen an den Füßen zu vermeiden, empfiehlt es sich zwei Paar Wollsocken gleichzeitig zu tragen und empfindliche Stellen mit Elastoplast zu tapen. Aufgeriebene Stellen möglichst sofort mit Pflaster schützen.

Zeitpunkt der Besteigung
Die Zeit von Ende März bis Ende Mai ist nicht besonders günstig wegen des Regens - allerdings herrscht bedingt durch die große Erhebung - fast 5000 Meter von der Ebene bis zum Gipfel - ein eigenes Wetter am Kilimanjaro, so dass mit Regen das gesamte Jahr über zu rechnen ist - insbesondere im Regenwald und auf dem Hochplateau. Wolken und Nebel sind häufig.
Unser Rat
Gehen Sie nicht zu schnell oder überanstrengen sich, sondern bewahren Sie Ihre Kraft für den letzten Teil des Anstiegs, da in der Höhe doppelt so viel Anstrengung und Erholungszeit nötig sind als in den tieferen Lagen, die wir normalerweise gewöhnt sind. Die Etappen sind nicht zu lang, man sollte sich Zeit lassen.

Gleichmäßige und kontinuierliche Atmung durch die Nase während der ersten Etappen (langsam genug gehen!), in größerer Höhe ist die Atmung durch den Mund angebracht, um genügend Sauerstoff zu bekommen.

Nehmen Sie sich vor der Kälte in Acht! In der Höhe herrschen teils eisige Temperaturen (insbesondere nachts oder wenn Wolken/ Nebel die Sonne abschirmen).

Leider gibt es viele schlecht organisierte und arm ausgerüstete Anbieter, mit denen die Tour zur Tortur werden kann. Nehmen Sie zu Ihrer Sicherheit & zu Ihrem Wohl nur an einem professionell organisierten Trek teil: die Qualität der Führer, Ausrüstung, Zelte und Verpflegung trägt entscheidend zu einer erfolgreichen Besteigung bei.

Ascension kilimandjaro

Ascension kili_Safari Tanzanie

Trek Tanzanie - Kilimandjaro

 

Ausrüstung

Ausrüstung

  • Gute, wasserfeste und eingelaufene Bergschuhe
  • Eine leichte, lange Sporthose für die ersten Abende im Lager
  • Eine große Sporttasche für die persönlichen Sachen (Rucksäcke sind für die Träger unpraktisch)
  • Ein kleiner Tagesrucksack (20 Liter) für die selbst mitzuführenden Dinge (Picknick, Wasserflasche, Kamera, Sonnenschutz, usw.)
  • Ein guter, warmer Schlafsack, geeignet für Temperaturen bis - 10°C
  • Ein Anorak/ eine Daunen- oder Polarjacke
  • Eine Regenjacke
  • 1 oder 2 gute Pullover
  • Wasserfeste Wanderhose
  • Eine kurze Hose für die ersten Tage
  • Ein paar Wanderhandschuhe oder Fäustlinge
  • Ein Paar Seidenhandschuhe
  • T-shirts, Shirts, Socken (besser 2 Paar dünne als 1 Paar dicke Socken tragen), Unterwäsche Sonnenhut/ -mütze
  • Sturmhaube
  • Sonnenbrille (geeignet für Schnee/ Eis und starke Strahlung, UV-Schutz!)
  • Teleskop-Wanderstöcke mit Handlaschen
  • Ein paar Gamaschen gegen Staub, Matsch, Schotter, Regen
  • Eine Rettungsdecke
  • Eine Stirnlampe (oder Taschenlampe) mit Ersatzbatterien
  • Eine Wasserflasche (1 oder 2 Liter)
  • Hygieneartikel (weder zu schwer noch zu voluminös – wenn möglich Verpackung entfernen)
  • Plastiktüten, um Ihre Sachen vor Regen und Feuchtigkeit zu schützen
  • Kamera (mit Ersatzbatterien)
  • Taschenmesser