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KILWA

Kilwa

KILWA KISIWANI UND SONGO MNARA

Auf zwei Nachbarinseln in Nähe der Küste vor Tansania etwa 300 km im Süden von Dar es-Salaam sind die Ruinen von zwei Hafenstädten erhalten geblieben: Kilwa Kisiwani und Songo Mnara. Kilwa Kisiwani war die Grössere der beiden. Sie blieb vom 9. bis zum 19. Jahrhundert belagert. Ihre grösste Bedeutung erreichte die Stadt zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert. 1331-1332 beschreibt sie der Abenteurer Ibn Battouta bei einer seiner Reisen nach Kilwa sie als eine der schönsten Städte der Welt.

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Kilwa Kisiwani und Songo Mnara waren zwei Handelsstädte der Swahilies. Sie verdankten ihren Wohlstand dem Seehandel am indischen Ozean mit Arabien, Indien und China, insbesondere im 13. und 16. Jahrhundert, als Gold und Elfenbein vom Hinterland gegen Karneol, Parfums, Teppiche aus Persien und Porzellan aus China getauscht wurden. Kilwa Kisiwani hatte seine eigene Geldprägerei vom 11. bis zum 14. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert errichteten die Portugiesen eine Festung in Kilwa Kisiwani und leiteten somit den Untergang der beiden Inseln ein.

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